Steht der Durchbruch mobiler Bezahlsysteme nach asiatischem Vorbild in Deutschland bevor?
Ein Artikel von Mathieu Hauck über Mobile Payment und dessen Schlüsseltechnologie NFC
Auch im Jahr 2009 scheint sich durch den Rückzug von „Luupay“ der lange Weg des Scheiterns von M-Payment-Lösungen in Deutschland fortzusetzen. Da die meisten Ansätze gegenüber etablierten Bezahlmethoden keinen nennenswerten Mehrwert hinsichtlich der Benutzer- freundlichkeit und Verbreitung bieten, wird den Betreibern meist das klassische Henne-Ei-Problem zum Verhängnis.
Allerdings kam mit NFC, einer Technologie zur kontaktlosen Übertragung von Daten, in den letzten Jahren wieder frischer Wind in die Diskussion. NFC wird auf Grund seiner Idee, einen Bezahlvorgang lediglich durch die Berührung eines entsprechenden Bezahlterminals mit einem mobilen Endgerät zu tätigen, als Hoffnungsträger im sonst eher düsteren Bereich deutscher M-Payment-Ansätze gehandelt.
Insbesondere der Blick nach Japan beweist, dass sich mit M-Payment lukrative Geschäfte machen lassen. Bei Feldversuchen im deutschen Schienenverkehr wird NFC bereits für mobiles Ticketing erprobt und stößt hierbei auf durchweg positive Resonanz bei den Probanden. Mobiles Ticketing könnte den Stein für das Etablieren NFC-basierter, mobiler Bezahlsysteme auf dem deutschen Markt ins Rollen bringen.
Hierfür unerlässlich ist neben einem einheitlichen technologischen Standard auch jeder einzelne der an der Wertschöpfungskette des M-Payments beteiligten Akteure. Der ersehnte Durchbruch des M-Payments in Deutschland steht erst dann bevor, wenn ein Konsens zwischen den Netzbetreibern, Technologielieferanten, Geräteherstellern, Händlern und Kunden gefunden wurde und in eine gemeinschaftliche Geschäftsidee einfließt.
Artikel: M-Payment süss-sauer (PDF)
Präsentation: M-Payment süss-sauer (PDF)
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27. Mai 2010, 13:49 Uhr
Tags: Bargeldlos, Bezahlverfahren, Bluetooth, Dilemma, Handy, Infrarot, IrDa, Kommunikation, kontaktlos, M-Payment, Mobile Payment, Mobilfunk, Near Field Communication, NFC, Zahlung
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Mein erstes Semester ist nun so langsam abgeschlossen und es gibt nur noch zwei Prüfungsleistungen in Form von Ausarbeitungen zu erbringen. Neben der anstehenden Mitarbeit beim Buddy-Programm der HdM (wir kümmern uns um die im März kommenden ausländischen Studenten) möchte ich die Zeit nutzen, um mich ein bisschen mit den Content Management Systemen TYPO3 (auch wenn sich alles in mir dagegen sträubt!) und TYPOlight auseinanderzusetzen. Zudem werde ich CakePHP als weiteres PHP-Framework genauer unter die Lupe nehmen um einen Vergleich zu CodeIgniter, was in Vergangenheit genutzt hatte, zu haben. Vielleicht ergeben sich mit diesen für mich noch unbekannten Technologien in Zukunft ein paar interessante Projekte… :)
7. Februar 2010, 13:37 Uhr
Tags: CakePHP, CMS, Content Management System, Framework, PHP, Technologie, TYPO3, TYPOlight
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Nachdem ich nun auch eine sehr erfreuliche Note für meine Bachelor-Abschlussarbeit erhalten habe, möchte ich nun die Gelegenheit nutzen sie auch hier einer breiteren Masse zur Verfügung stellen. Für alle Interessierten: hier das Abstract der Arbeit, um einen groben Überblick über das von mir bearbeitete Thema zum Thema Konzeption und prototypische Umsetzung einer ereignisorientierten, hochinteraktiven Anwendung zur kollaborativen Stundenplanung.
Diese Arbeit soll der Frage nachgehen, wie der kollaborative, kommunikationslastige Prozess der Stundenplanung an Hochschulen mit Hilfe moderner Technologien zum einen optimiert und zum anderen durch innovative Features ergänzt werden kann. Dabei sollen alle Einflussgrößen (Studierende, Dozierende und Räume) in den Planungsprozess miteinbezogen werden. Die Kernidee stützt sich auf einen Mechanismus namens Server Push, der dazu genutzt werden soll die Auswirkungen einer Terminoperation zeitnah in den Kalenderansichten aller Planungsteilnehmer zu visualisieren. Auf Basis dieses Mechanismus soll eine prototypische Anwendung entstehen, die ergänzend zu Konferenzen und Telefonaten zwischen den Betroffenen eingesetzt werden kann. Ziel der Anwendung ist es, eine Planung zu ermöglichen, die Terminkollisionen weitestgehend im Voraus ausschließt und bei Kollisionen, die während des laufenden Semesters auftreten, deren rasche Behebung ermöglicht.
Wer sich für Kalender-Applikationen, Push-Technologien, AJAX, JavaScript und die Themen Stundenplanung an Hochschulen und Vermeiden und Auflösen von Terminkollisionen interessiert, sollte sich diese Arbeit unbedingt unter folgendem Link zu Gemüte führen:
“Konzeption und prototypische Umsetzung einer ereignisorientierten, hochinteraktiven Anwendung zur kollaborativen Stundenplanung” – eine Bachelor-Thesis von Mathieu Hauck
27. März 2009, 16:16 Uhr
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